1. Sonntag nach Weihnachten; Flucht der Familie Jesu vor dem „Kindermord von Bethlehem“ (03.01.2016)

Gott, unser Retter, wir danken dir für rettende Gewissheit,
die du in Joseph geweckt hast,
als er begriff, dass er mit den Seinen fliehen musste,
sofort!

Wir danken dir aber auch dafür,
dass du in unseren Tagen nicht aufhörst
in Vätern und Müttern die unwiderstehliche Erkenntnis zu wecken,
wann sie um ihrer Kinder willen die Flucht ergreifen müssen
vor Tyrannen und ihren mörderischen Schergen.

Wir danken dir für die Orte der Zuflucht,
die Eltern und Kinder heute finden,
so wie einst Joseph und die Seinen in Ägypten.

Wir danken dir für die Unbekannten,
die ihnen damals gute Nachbarn waren,
und es heute wieder sind, so lange es nottut.

Für uns selbst bitten wir:
Lass ein helles Licht fallen
auf dieses vertraute Bild von der fliehenden „Heiligen Familie“,

damit wir gute Helferinnen und Fürsprecher sind
für die Familien, die in unserem Land,
in unserer Gemeinde Zuflucht suchen,

die heiligen Familien unserer Tage.

Über Harald Rohr

Ich bin Jahrgang 1940 und lebe als ev. Pfarrer i.R. in Niederndodeleben bei Magdeburg. Mehr über mich
Dieser Beitrag wurde unter Gebete zum Zeitgeschehen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.