Fürbitte: Verzweifelte Hoffnung auf Beendigung von Kriegen im Jahr 2013

Vor Gott stellen wir uns an die Seite aller verzweifelten Mitmenschen,
die in diesem Jahr ein Ende des Krieges erflehen,
der ihnen das Leben zur Hölle macht
in Syrien, in Afghanistan, im Kongo,
und den vielen anderen Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten,
die in den Nachrichten keine tägliche Beachtung finden.Rüste unsere Mitmenschen aus mit den Fähigkeiten
und mit den Kräften der Seele,
die helfen können, das Unerträgliche so lange wie möglich zu ertragen
und immer noch den Schwächsten beizustehen.

Sei Wegweiser und Schutz für alle, die dem Horror etwas entgegen setzen:
weil sie die Wahrheit von den Kriegsschauplätzen berichten,
weil sie humanitäre Hilfe bringen, wo immer es möglich ist,
weil sie Kriegsverbrechen
und politische und wirtschaftlich Verstrickungen aufdecken,
weil sie Waffengeschäften entgegentreten,
besonders solchen, die unser Land zu verantworten hat.

Wir bitten besonders für unsere christlichen Glaubensgeschwister
und für ihre Kirchen,
die den Weg Jesu gehen müssen, umgeben von Krieg.
Segne sie mit der Kraft, die nur von dir kommen kann:
nicht das Racheschwert zu ziehen,
und dem Gebot der Feindesliebe in unseren Tagen ein Gesicht zu geben.

Schließlich bitten wir für alle Frauen und Männer,
die nach deinem Willen Brückenbauer und Mutmacher zum Friedensschluss sein sollen,
in welchem politischen Amt, durch welche Position oder Ansehen auch immer:
schenke ihnen den Mut, nicht auszuweichen, wenn ein Hilferuf an sie ergeht,
öffentlich, oder ohne Wissen der Medien,
weil nichts uns so sehr mit dir verbindet,
wie Frieden zu schaffen –
ohne Waffen – nur mit dem Vertrauen, von dem Jesus lebte. Amen

Über Harald Rohr

Ich bin Jahrgang 1940 und lebe als ev. Pfarrer i.R. in Niederndodeleben bei Magdeburg. Mehr über mich
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